I. Friedrich-Ebert-Anlage mit Messeturm und Tower 185

Von der Bahntrasse zum Hochhausstandort
Icon der Führung. Friedrich‑Ebert‑Anlage, Messe‑Cluster, 2017.

Die Stadtführung einleitend schildere ich die Entwicklung der Bahntrasse nach Bockenheim zur Friedrich‑Ebert‐Anlage. Es folgt eine kurze Darstellung zur Geschichte des Hochhauses, beginnend mit dem Turmbau zu Babel, den Geschlechtertürmen des Mittelalters sowie den ersten modernen Hochhäusern in Chicago und New York. Vorgestellt wird das nach überwiegender Expertenmeinung erste moderne Bauwerk dieser Art in Deutschland. Den Abschluss dieses Abrisses bilden die weltweit aufragendsten Wolkenkratzer.

Das 159 Meter hohe Westend Gate, in Frankfurt besser bekannt als „Marriott“, ist derzeit noch der höchste Bau mit Hotelnutzung in Deutschland und war für zwei Jahre gar der höchste Wolkenkratzer der Republik. Bis ins Jahr 2013 modernisierten federführend Just/Burgheff Architekten den Gebäudekomplex umfassend. Die Folie des großflächigen Vordaches, des „Canopy“ mit der organischen Baumstruktur, besitzt besondere Eigenschaften und findet auch bei der Münchener Allianz Arena Verwendung.

Beim ebenfalls revitalisierten Leo, dem ehemaligen Poseidon‑Haus, an der Weggabelung der Theodor‑Heuss‑Allee zur Hamburger Allee gelegen, wird die Fassade vorgestellt, die teils aus sehr leichten und hellen Glasfaserbetonfertigteilen besteht.

Westlich der heutigen Ludwig‑Erhard‑Anlage sollte Anfang der 1920er Jahre das erste Frankfurter Hochhaus entstehen, blieb jedoch ein Torso. Letztlich ging dieser Titel an den 1926 fertiggestellten und 33 Meter hohen Mousonturm im Frankfurter Stadtteil Ostend.

Herzstück der Hochhaus‑Führung ist der Messeturm des „Turmvaters“ Helmut Jahn. Sechs Jahre lang war die 256 Meter aufragende Landmarke aus dem Jahr 1991 der höchste Wolkenkratzer Europas. Zitiert werden Details zur Fassade und eine zeitgenössische gestalterische und städtebauliche Betrachtung. Der Messeturm ist mit einer Kombinierten‑Pfahl‑Plattengründung im Boden verankert – 64 Großbohrpfähle unter einer bis zu sechs Meter dicken Fundamentplatte. Für den Rohbau der Röhre‑in‑Röhre‑Konstruktion wählte die Firma Hochtief zwei unterschiedliche Schalverfahren.

Im Jahr 1994 ließ die Bundesbahn mit einer spektakulären Sprengung ihre Hauptverwaltung niederlegen. Auf dem Areal entstand ein Hochhauspaar. Namensgeber sind die in der griechischen Mythologie unzertrennlichen Zwillings‑ und Halbbrüder Kastor und Pollux.

Der Tower 185 des Architekten Professor Christoph Mäckler ist in Stahlbetonskelettbauweise erstellt und wie der Messeturm durch eine innere und eine äußere Röhre ausgesteift. Auf eine Bewegungsfuge im Bereich der Gründung des hohen Hauses und des sechsstöckigen, hufeisenförmigen Sockelgebäudes konnte verzichtet werden.

Die Stadtführung endet mit aktuellen Entwicklungen zur Matthäuskirche und zum Areal des Alten Polizeipräsidiums.

Auf Grund der SARS-CoV-2-Pandemie finden die Führungen unter Einhaltung der gegenwärtig geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.

Schutz- und Hygienekonzept

Gruppenführungen

Treffpunkt:
Dauer:
Je nach Wunsch 2 bis 3 Stunden.
Honorar:
Bis 10 Gäste:
11–20 Gäste:
21–30 Gäste:
75 
100 
125 
Euro pro Stunde,
Euro pro Stunde,
Euro pro Stunde.
Beispiel: Eine Gruppenführung für 15 Gäste über eine Dauer von 2 Stunden kostet somit insgesamt 200 Euro.

Alle Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 16 Prozent. Eventuell fällige Eintrittspreise und Zusatzleistungen sind in den Honoraren nicht inbegriffen. Zur Zeit können Sie gebuchte Gruppenführungen per Vorkasse beziehungsweise Rechnung bezahlen.

Zur Berücksichtigung der Abstandsregeln während der SARS‑CoV‑2‑Pandemie ist die Teilnehmerzahl bis auf Weiteres auf 10 Personen begrenzt.
Buchung:
Wenn Sie die Hochhaus‑Führung „Friedrich‑Ebert‐Anlage mit Messeturm und Tower 185“ buchen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Icon der Führung. Friedrich‑Ebert‑Anlage mit Messeturm, 2017.